Heimatverein Immenstaad

    „Der verbotene Vater – Schicksal eines französischen Besatzungskindes“

    Die ARD erzählt in ihrer Reihe „Alles Geschichte“ die Geschichte von Katharina. Diese Geschichte beginnt in Immenstaad. Wir waren als Heimatverein miteinbezogen, denn die ARD suchte nach Zeitzeugen, die helfen können, Licht in dieses Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte zu bringen. Auf Anregung des Vereins wurden von der Autorin Anne Kleinknecht Christel Gentner, Kurt Veeser und Manfred Meier interviewt. Für den Podcast verwendet wurde letztendlich das Interview mit Manfred Meier.

    Immenstaad war französische Besatzungszone und viele Einwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen mit dem „Feind“, der ja nun keiner mehr war, teilen. Besatzungskinder sind Kinder, die aus einer Beziehung einer deutschen Frau mit einem fremden Soldaten entstanden, in diesem Fall einem französischen.

    Worum geht es?
    Katharina, sie ist heute über 80 Jahre alt, hat in ihrer Kindheit und Jugend viele negativen Erfahrungen gemacht – sie wurde ausgegrenzt und fühlte sich unvollständig, denn sie hatte keinen Vater. Die Geschichte von Katharina begann in Immenstaad, nach Ende des 2. Weltkrieges. Ihre Mutter wohnte damals in einem kleinen Ferienhaus am Rande unseres Dorfes, und nebenan in einer Villa waren französische Soldaten untergebracht. Das Schicksal wollte es, dass Katharinas Mutter und einer dieser Soldaten eine Liebesbeziehung begannen – und Katharinas Mutter schwanger wurde. Als das bekannt wurde musste der Soldat Immenstaad verlassen. Nach Katharinas Geburt ging ihre Mutter mit ihr nach Stuttgart und das Häuschen in Immenstaad wurde Feriendomizil. Aber nie hat jemand mit Katharina darüber gesprochen, was in den Nachkriegswirren geschehen ist, wer ihr Vater ist und wo ihre Wurzeln sind. So geht sie auf die Suche nach den Wurzeln ihres Lebens. Immer wieder spielt dabei Immenstaad eine Rolle und vor allem das Schweigen in der Nachkriegszeit. Über viele Jahre hinweg und mit vielen Enttäuschungen findet diese Geschichte doch noch ein kleines Happy-end.

    Katharinas Geschichte gibt es im Podcast in drei Teilen von jeweils 30 Minuten Dauer zu hören.

    ➤ Link zum Podcast

    ARD Podcast DER VERBOTENE VATER

    Immenstaad

    1094

    Erstmalige Nennung

    Traditionencodex des Klosters Weingarten


    Es heißt darin, dass Herzog Welf IV. bereits vor 1094 dem Kloster ein Gut in Immenstaad geschenkt hatte. Es handelt sich um den späteren Weingartner Hof an der Seestraße West.

    1331

    Urkundliche Nennung

    Immenstaad


    Es erfolgt die erste direkte urkundliche Nennung des Ortes.

    1994

    900 Jahre

    Immenstaad


    Im Jahr 1994 feierte Immenstaad das 900-jährige Jubiläum.

    2019

    925 Jahre

    Immenstaad


    Wappen von Immenstaad

    Wappen Immenstaad

    Der Wolkenbord im Wappen erinnert an die Fürstenberger, die zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert neben anderen Obrigkeiten die Herrschaft über Immenstaad ausübten.

    Mit Muschel, Krone und Pilgerstäben im Wappen wird auf den heiligen Jodok, den Schutzpatron der Pfarrkirche, hingewiesen. Bereits ein Gemeindesiegel aus dem Jahre 1583 zeigt den hl. Jodok mit einer Krone zu seinen Füßen.


    Wappen von Kippenhausen

    Wappen Kippenhausen

    In Silber über einem grünen Schildfuß zwei grüne Weinstöcke mit blauen Trauben behangen. Die Weinstöcke werden von schwarzen Rebstöcken gehalten. Die Schildfigur mit den Weinstöcken nimmt Bezug auf den Weinbau, der in früheren Jahrhunderten in der Gemeinde hauptsächlich betrieben wurde.

    Kontakt

    Heimatverein Immenstaad e.V.
    Thomas Schmidt (1. Vorsitzender)
    Hersbergweg 1
    88090 Immenstaad
    0 75 45 / 60 12
    mail@heimatverein-immenstaad.de

    Nächste Termine

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