Heimatverein Immenstaad

    Ein Immenstaader Kleinod hat Geburtstag:
    Der Hennenbrunnen wird 60 Jahre!

    Ein Grund zusammen zu feiern!

    Seit 60 Jahren kräht er schon, der stolze Gickeler auf dem Hennenbrunnen und Herr über fünf Hennen dort.

    Von allen geliebt, Kindern, Einheimischen und Gästen, ist er ein häufiges Fotomotiv. An Fasnet wird er feierlich geschmückt, das Federvieh erhält Kappen und ist das Sinnbild der Immenstaader "Hennenschlitter".

    Einweihung 1961
    Der 17. Juni 1961, mit einem Hochsommerabend, wie er nicht schöner sein kann, brachte alle Immenstaader auf die Beine: die Schuljugend mit bunten Lampions, die Sänger, die Musikanten. Jung, und Alt vom Dorf feierten mit den vielen Feriengästen zusammen ein Brunnenfest. Unten in der Bachstraße, gegenüber der kleinen Musikterrasse, am ehemaligen "Dreieck", wurde der "Hennenbrunnen" eingeweiht. Hoch oben steht der Hahn, über der obersten, kleinsten Schale, aus der das Wasser über die mittlere in das große untere Becken rinnt.

    In Anlehnung an den Spottnamen "Hennenschlitter" machte es sich der Fremdenverkehrsverein 1961 zur Aufgabe, wieder einen Dorfbrunnen zu erstellen – damals unter der Leitung von Alois Rebstein und Hans Meichle. Der Gedanke fiel auf fruchtbaren Boden. Die ganze Bevölkerung half mit, jeder spendete sein Scherflein, und auch einige größere Beträge gingen ein. Bildhauer Werner Gürtner, von dem in Überlingen mehrere Brunnen stehen, entwarf den Brunnen. Die beiden Kupferschmiede Löchle und Luft aus Uhldingen trieben in echter Handarbeit alles aus Kupfer.

    Der Hennenbrunnen steht auf einem Platz, der früher ganz anders aussah: die Bachstraße hinab verlief der Dorfbach, der jetzt verdohlt ist. Östlich und westlich stand in den beiden Zwickeln, je ein Bauernhaus, die schon vor vielen Jahrzehnten abgebrochen wurden. Vor einigen Jahren (1985) wurde der Brunnen auch etwas in östliche Richtung verschoben. Der nach den Seiten offene Platz, den man von überall einsehen kann, und die Funktion als Verkehrsinsel verlangte eine runde Lösung; sie ist sehr gut gelungen.

    Wie gut, kann man daran erkennen, dass während der Fasnet, vor allem aber am „Schmotzigen Dunnschdig“, der Hochzeitsumzug unseres Prinzenpaares mit Musik und allen Mäschkerlen den Hennenbrunnen mindestens einmal umrundet. So ehren wir unser Wahrzeichen. Inzwischen sind im Dorf weitere Brunnen entstanden, jeder von ihnen ist etwas Besonderes; sie alle bereichern das Ortsbild und erfreuen uns.

    Der Heimatverein Immenstaad und die Hennenschlitter waren sich schnell einig: der 60. Geburtstag ihres Wahrzeichens muss gebührend gefeiert werden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde wird der Hennenbrunnen nun von Donnerstag, den 17. Juni 2021 bis Sonntag, den 20.Juni 2021 im Mittelpunkt des Interesses stehen. Alle „Geburtstagskinder“, der Hahn auf der Spitze und seine fünf Hennen bekommen ihr „Festtagsgewand“. Ihr Zuhause, der Hennenbrunnen, wird festlich geschmückt und gestaltet. Lassen Sie sich überraschen und seien Sie sehr gespannt. ein Besuch am Hennenbrunnen über diese Tage ist bestimmt lohnenswert!

    Doch das Wichtigste dabei ist: Wir wollen sehen, wer sich noch an die Einweihungsfeier 1961 erinnert und brauchen dazu Ihre Mithilfe. Sie alle sind aufgerufen, sich die Bilder weiter unten anzuschauen, und zu erkunden, ob Sie jemanden erkennen, oder gar sich selber wieder finden.

    In direkter Nähe zum Hennenbrunnen, im Schaufenster der Bäckerei Heger, können Sie in der Zeit zwischen 17. Juni 2021 und 20. Juni 2021 an einem Bildschirm alte Fotos vom Bau des Brunnens, sowie vom damaligen Fest bestaunen. Sollten Sie sich selbst oder andere auf einem der Fotos erkennen, freuen wir uns über einen Anruf.

    Vertreterin des HVI: Helga Bauer: Tel. 2653
    Vertreter des Narrenvereins: Wolfgang Haas: Tel.: 93210

    Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir versuchen, die Fotos heute – also 60 Jahre später – nachzustellen.

    Wir, der Narrenverein und der Heimatverein versuchen in diesen kontaktarmen Zeiten einen kleinen kulturellen Impuls zu setzen und hoffen, dass auch Sie Freude daran finden.

    Geschrieben von Bettina Rebstein, mit teilweiser Nutzung eines Textes von Wolfgang Trogus


    Hier können Sie Bilder vom Bau und der Einweihungsfeier am 17. Juni 1961 anschauen:

    Immenstaad

    1094

    Erstmalige Nennung

    Traditionencodex des Klosters Weingarten


    Es heißt darin, dass Herzog Welf IV. bereits vor 1094 dem Kloster ein Gut in Immenstaad geschenkt hatte. Es handelt sich um den späteren Weingartner Hof an der Seestraße West.

    1331

    Urkundliche Nennung

    Immenstaad


    Es erfolgt die erste direkte urkundliche Nennung des Ortes.

    1994

    900 Jahre

    Immenstaad


    Im Jahr 1994 feierte Immenstaad das 900-jährige Jubiläum.

    2019

    925 Jahre

    Immenstaad


    Wappen von Immenstaad

    Wappen Immenstaad

    Der Wolkenbord im Wappen erinnert an die Fürstenberger, die zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert neben anderen Obrigkeiten die Herrschaft über Immenstaad ausübten.

    Mit Muschel, Krone und Pilgerstäben im Wappen wird auf den heiligen Jodok, den Schutzpatron der Pfarrkirche, hingewiesen. Bereits ein Gemeindesiegel aus dem Jahre 1583 zeigt den hl. Jodok mit einer Krone zu seinen Füßen.


    Wappen von Kippenhausen

    Wappen Kippenhausen

    In Silber über einem grünen Schildfuß zwei grüne Weinstöcke mit blauen Trauben behangen. Die Weinstöcke werden von schwarzen Rebstöcken gehalten. Die Schildfigur mit den Weinstöcken nimmt Bezug auf den Weinbau, der in früheren Jahrhunderten in der Gemeinde hauptsächlich betrieben wurde.

    Kontakt

    Heimatverein Immenstaad e.V.
    Thomas Schmidt (1. Vorsitzender)
    Hersbergweg 1
    88090 Immenstaad
    0 75 45 / 60 12
    mail@heimatverein-immenstaad.de

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    Jazz-Night mit der DoX Memorial Big Band
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